Heute fand unser Pokalspiel gegen die TG Landshut statt. Vor dem Spiel rechneten wir uns eigentlich Chancen auf einen Sieg ein und stellten auch dementsprechen auf. Peter, Rainer und ich traten also an, Landshut 5 Punkte streitig zu machen. Es hat jedoch leider nicht sein sollen (oder so ähnlich).

ImageGleich zu Beginn unterlag Rainer in einem durchaus spannendem Spiel, in dem er jedoch den Gegner nicht genügend unter Druck setzten konnte, dem Landshuter Spieler Hobmayer. Peter machte es im Gegenzug deutlich besser, auch wenn er kurze Startschwierigkeiten im ersten Satz hatte. Am Schluss lautete es jedoch Kricke : Strelchenko 3:1. Nun kam meine Chance uns in Führung zu bringen und (falls es mir erlaubt ist das zu sagen) ich spielte fabelhaflt. Im ersten Satz hatte mein Gegner eigentlich nicht den Hauch einer Chance da ich wirklich jeden Ball getroffen habe. Nach dem ersten Satz normalisierte sich das Spiel jedoch und es ging in weitere 4 Sätze nach denen der Landshuter Hösl mit 3:2 als Sieger von der Platte gehen konnte. Nicht überaschend da, bis auf meinen ersten Satz, Hösl doch eine deutlich konstantere Leistung über den gesamte Spielverlauf darbot.

In die zweite Einzelrunde starteten wir diesmal mit Peters Spiel und hofften hier auf einen Ausgleich. Jedoch erwies sich das Spiel des Landshuters Hobmayer doch sehr ermüdend für Peter, der über den gesamten Spielverlauf druckvoll zu spielen versuchte wobei sein Gegner meistens erfolgreich das Tempo verringern konnte. Am Ende erwiesen sich, die doch recht häufigen Anfangsfehler Peters (meist gleich beim 1.sten oder 2.ten Ballkontakt) als auschlaggebend und nach 5 schwierigen Sätzen stand es 3:2 für Landshut. Das darauf folgende Spiel vom Rainer war wieder komplett anders im Verlauf, da hier schnelle Rückhandkonterduelle das Spiel bestimmten. Die Zuschauer konnten meist kaum dem Ball folgen. Doch am Ende erwies sich der Landshuter Spieler Hösl doch als zu Rückhandstark und verließ mit 3:1 die Platte.  Als letzter der 2.ten Runde kam nun die Reihe an mich. Diesmal musste ich jedoch Punkten da zu diesem Zeitpunkt Landshut bereits mit 4:1 in Führung lag. Bei diesem Spiel konnte ich jedoch eine konstante Vorstellung abliefern und lieferte mir mit meinem Gegner (Strelchenko) recht ansehnliche Topspinduelle. Meine Fehlerquote war deutlich geringer als im ersten Spiel und am Ende konnte ich mich mit 3:1 über einen Sieg freuen.

ImageDa wir vorm Spiel die Aufstellung lang und breit debattiert hatten, starteten wir auch in die dritte Einzelrunde mit Peters Spiel zuerst. Zwar hatten wir uns vor dem Spiel erhofft zu diesem Zeitpunkt vorne zu liegen, doch auch beim Rückstand war Peters Einzel gefragt. Auch dieses Spiel war von Spannung geprägt und wir fieberten alle mit als Peter ein ums andere mal Schmetterbälle seines Gegners (Hösl) zurückbrachte. Diesen störte das jedoch wenig und er schmetterte fröhlich drauf los. Die Erfolgsquote gab ihm schliesslich recht. Auch Peter musste sich auf seine Qualitäten besinnen und Spielte bei jeder Gelegenheit seine starke Rückhand milimetergenau in die Ecken. Nach fünf umkämpften Sätzten stand es dann doch glücklich aber verdient 3:2 (Nachdem beim Stand von 10:9 der letzte Schmetterball des Spiels abgewehrt wurde) für Peter und wir waren nur noch ein Spiel vom Entscheidungsspiel entfernt.

Da sich Zwischenzeitlich an dem einen Punkt, den die Landshuter zum Sieg benötigten nichts geändert hatte, spielte ich mein letztes Einzel ebenfalls mit dem Rücken zur Wand. Auch dieses Spiel ging über die vollen fünf Sätzte und ich hätte mir beihnahe einen Sieg erarbeitet. Am Ende vergab ich jedoch zwei Matchbälle und das Spiel endete mit 12:10 im letzten Satz.

 Alles in allem waren es Heute spannende Spiele und wir hatten (was uns anzumerken war) deutlichen Spass am Tischtennis. Wir hätten zwar gern gewonnen doch müssen wir die Landshuter die Punkte (verdient) nach Hause nehmen lassen. Wir haben dafür  im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit es nochmal zu versuchen.

Lange ersehnt und endlich erreicht: Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Mit einem deutlichen 9:1-Erfolg gegen den geographischen und Tabellen-Nachbarn TSV Oberalteich konnte sich die erste Mannschaft des TTC Straubing zwei Punkte von den Abstiegsrängen absetzen und belegt nach wie vor den siebten Tabellenplatz in der 3. Bezirksliga Ost. Jetzt aber alles von vorne:

Besser könnten die Voraussetzungen für so ein wichtiges Spiel fast nicht sein. In seinem unermüdlichen Einsatz für den TTC und die Mannschaft hatte Peter Kricke bereits ein Buffet mit Knabbereien, Kuchen  und Getränken für die Spieler, Gegner und Gäste vorbereitet. Beim TTC ist also nicht nur spannender Sport geboten, sondern auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz.

Mit einer von Peter Kricke zusammen mit dem Mannschaftsführer Lukas Przybilla ausgeklügelten Doppelvariante - Lothar Fleck/Gerhard Schütz als Doppel eins, Lukas Przybilla/Rainer Wallach an Position zwei und Peter Kricke/Bernhard Stögmüller als Dreier-Doppel - konnten bereits drei Punkte eingefahren werden. Lothar Fleck/Gerhard Schütz setzten sich gegen Christian Obermeier/Thomas Hentschel durch, Lukas Przybilla/Rainer Wallach gewannen im fünften Satz gegen Anton Rohrmeier/Josef Pömmerl und Peter Kricke/Bernhard Stögmüller wussten gegen Walter Loibl/Christian Kronfeldner zu überzeugen. Gewohnt stark präsentierte sich Peter Kricke gegen Thomas Hentschel und gab nur einen Satz ab. Im wahrsten Sinne ein Kampf wurde das Spiel von Lukas Przybilla gegen Christian Obermeier. Letzterer hatte sich bereits im Doppel verletzt und konnte sich nicht richtig bewegen und auch Lukas Przybilla trat von einer Grippe deutlich geschwächt an die Platte. Hier konnte er sich aber 3:0 durchsetzen. Rainer Wallach zeigte eine konzentrierte Leistung gegen Anton Rohrmeier und holte den Punkt zum zwischenzeitlichen 6:0 für die Heimmannschaft. Den einzigen Gegenpunkt an diesem Abend musste Lothar Fleck trotz überzeugender Leistung gegen Josef Pömmerl abgeben. Damit war es aber schon genug der verlorenen Spiele. Bernhard Stögmüller siegte gegen Christian Kronfeldner 3:0 und auch Gerhard Schütz setzte sich deutlich gegen Walter Loibl durch. Den Siegpunkt zu machen war Peter Kricke jedoch leider verwehrt, da Christian Obermeier auf Grund seiner Verletzung nicht mehr gegen ihn antreten konnte und das Spiel kampflos an den TTC-Akteur ging. Gute Besserung an dieser Stelle an ihn.

Durch diesen Sieg wurde die Hinrunde doch noch einigermaßen versöhnlich beendet und auf eine Steigerung in der Rückrunde kann gehofft werden. Ein großes Dankeschön gibt es noch für unsere treuen Fans, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Ich hoffe, wir können auch im kommenden Jahr auf Eure Unterstützung bauen. Ebenfalls hervorzuheben ist Peter Kricke. Nicht nur, dass er eine überragende Bilanz von 14:1 vorweisen kann, sondern auch sein unermüdlicher Einsatz um das Wohlergehen der Mannschaft und Gäste wie seine taktischen Überlegungen sind äußerst lobenswert. Ein Segen, so einen Spieler in unseren Reihen haben zu dürfen.

Mit positiven Zeilen darf ich die Mannschaft also in die Winterpause verabschieden, die aber mit Sicherheit nicht ruhig sein wird. So steht neben einigen anderen Turnieren das Salberg-Turnier an und auch im Pokal muss man sich noch beweisen.

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