TTC Wallersdorf - TTC Straubing 8:8

Nach dem fünften Spiel der Saison kann man schon anfangen Prognosen für den weiteren Verlauf der Saison zu erstellen. Drei Mannschaften sind, mit jeweils einer Niederlage, oben und da würden sich die Straubinger auch gern einreihen. Dafür musste aber an diesem Wochenende ein Sieg gegen die Mannschaft aus Wallersdorf her, welche mit drei Minuspunkten das Verfolgerfeld anführt. Das was man sich vorgenommen hat gelang jedoch nur phasenweise und am Ende stand ein Unentschieden, fest welches keiner der beiden Mannschaften wirklich hilft.

Herren I 2015/16

Man startete wie üblich mit den Doppeln. Nico und Lukas spielten als einser Doppel gegen Kiermeier/Grajczyk und hatten das Spiel ziemlich gut im Griff bis Kiermeier anfing jeden Ball zu treffen und so beinahe den Satzgleichstand erreichte. Glücklicherweise verlor das Straubinger Doppel nur den dritten Satz und ging mit 3:1 von der Platte. Peter und Simon hatten es am Nebentisch schwerer, Sie mussten gegen Hollrotter/Neumann dran und waren ständig in der Defensive gegen stark spielende Wallersdorfer. Den dritten Satz konnte man knapp gewinnen, der psychologische Vorteil Matchbälle abgewehrt zu haben half danach zwar etwas, der vierte Satz ging dann aber trotz gutem Kampf ebenfalls in der Verlängerung an die Gastgeber.

Im dreier Doppel konnten die Gäste danach jedoch den Vorsprung herausspielen. Martin und Willi spielten stark gegen Pollinger/Voit und ließen keinen Zweifel am letztendlichen Sieg erkennen.

In der Einzelrunde gab es in den folgenden Spielen wieder eine Punkteteilung. Peter spielte überlegt gegen Neumann und brachte viel zurück. Lediglich den zweiten Satz musste er nach Verlängerung abgeben, in den restlichen hatte er einen komfortablen Vorsprung. Lukas erwischte hingegen am Nebentisch gegen Hollrotter einen schlechten start. Das Spiel war prinzipiell ausgeglichen, der Straubinger machte jedoch in den ersten beiden Sätzen unnötig viele Fehler beim Vorhandtopspin in dem er einfach am Ball vorbei-schlug. Erst im dritten änderte sich das und nach einer längeren Zitterpartie waren zuerst Satz drei und dann der vierte Satz im Kasten. Im fünften Satz stand es lange Zeit ausgeglichen, Hollrotter traute sich in der zweiten Hälfte jedoch mehr zu und machte die Punkte während Lukas vergeblich auf Fehler seines Gegners wartete.

In der Mitte folgte die nächste Punkteteilung. Während Nico fightete und sich nach knapp verlorenem zweiten Satz nochmal so richtig ins Spiel gegen Pollinger reinbiss fehlte Simon am Nebentisch etwas die Zuversicht. Das Spiel Simon gegen Kiermeier war an sich recht ausgeglichen, Simon konnte jedoch zu keiner Zeit wirklich überraschen und sein Gegner behielt die Oberhand. Am Ende stand dann ein 0:3 für die Straubinger fest. Das zweite Spiel in der Mitte neigte sich zu dieser Zeit auch dem Ende zu und hier war Nico der Sieger. Nachdem er sich den dritten Satz knapp geholt hatte, hielten seine Nerven, zum gefühlt ersten Mal in dieser Saison, und er schaffte es in seinem Spiel knapp über die Ziellinie.

Die nächsten Punkte, das spürte man, war Straubing am Zug. Martin spielte gegen Voit, er tat sich überraschend schwer gegen seinen Gegenüber obwohl er das Spiel eigentlich im Griff hatte. Den ersten Satz verlor er trotz Vorsprung am Anfang da er nicht konsequent die Punkte machte. Im zweiten Satz verließ er sich dann voll auf die starke Vorhand und gewann problemlos. Im dritten gab es wieder ein Deja-vu des ersten Satzes. Sobald er einen guten Punkt gemacht hatte, spielte Martin den nächsten Ball überlegen und sicher. Nur dass die sicheren Bälle an diesem Tag neben der Platte landeten. Nach der knappen Niederlange im dritten wurde es langsam brenzlich, Martin besann sich jedoch wieder auf seine Stärken, spielte die Bälle mit der Vorhand so hart wie möglich und ließ es sein, die Bälle überlegt verteilen zu wollen. Er Punktete fast immer. Satz vier und fünf gingen dadurch verdient an den Straubinger.

Auch Willi hatte an Tisch zwei gegen Grajczyk über die volle Distanz zu gehen und auch hier sah es mit der Zeit immer besser aus für den Straubinger. Die ersten beiden Sätze verlor der Straubinger noch, zu viele Probleme mit der Aufschlagannahme und zu zögerliches Spiel gaben den Ausschlag. Die drei folgenden Sätze gingen jedoch an Willi. Er spielte aggressiver, traute sich nach eigenem Aufschlag auch mal voll draufzugehen und wackelte lediglich im vierten Satz.

Damit waren die Straubinger bereits 6:3 vorn und es fehlte nicht mehr viel. Peter konnte sein Spiel gegen Hollrotter sehr offen gestalten. Beide kämpften um jeden Punkt und darum sich zumindest zwei Punkte Vorsprung zu erspielen. Am Ende war er wie Lukas im ersten Einzel zu zögerlich und überließ dem Wallersdorfer die Initiative die dieser nutzte das Spiel zu gewinnen. Die zwei nächsten Punkte gingen jedoch an die Straubinger. Lukas holte zuerst ohne größere Probleme zwei Sätze gegen Neumann ehe sein Spiel etwas stockte. In den Sätzen drei und vier versuchte der Straubinger krampfhaft das Spiel seines Gegners nicht zur Entfaltung kommen zu lassen was aber in einer extrem hohen Fehlerquote, vor allem bei der Aufschlagannahme, mündete. Erst im fünften Satz spielte Lukas etwas überlegter, spielte einige Sicherheitsbälle und spekulierte dass er den folgenden Angriffsschlag blocken könnte. Dies gelang oft genug und die Straubinger waren wieder drei Punkte vorn. Den nächsten Punkt steuerte dann Nico bei. Nachdem bei ihm die letzten Wochen fast nichts lief konnte er an diesem Abend die Nerven behalten und rang Kiermeier in einer fünf Satz Nervenschlacht nieder. Nico kam eigentlich nicht dazu selbst etwas zu machen, er musste sich auf seine Abwehr verlassen und darauf dass Kiermeier ab und zu einen Ball spielte den man returnieren konnte. Und natürlich hob sich Nico für die knappen Situationen immer noch einen seiner Aufschläge auf die ihm gegen Kiermeier seit Jahren gute Dienste erweisen. Auch an diesem Spieltag war der ein oder andere Aufschlag den sein Gegner komplett verschlug der Schlüssel zum Erfolg.

Mit 8:4 fühlte man sich bereits wie der sichere Sieger. Von den abschließenden drei Einzeln, so glaubte man, würde schon eines rüberfallen. Doch zuerst musste man die Niederlage von Simon gegen Pollinger verkraften. Simon spielte zwar gut mit, hatte im Abschlusssatz sogar die Oberhand, konnte jedoch in den entscheidenden Phasen nicht Punkten. Hier ging sein Gegner mehr Risiko ein und vor allem Simons Vorhandblock zappelte viel zu oft im Netz. Diese Niederlage des Straubingers war jedoch noch zu verkraften, Mortls Spiel hingegen war danach so ziemlich das letzte Sicherheitsseil.

Der Straubinger kam im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel, weder sein Aufschlag noch sein Return brachten Grajczyk in Verlegenheit und Martin wurde in die Ecke gedrängt. In den folgenden zwei Sätzen spielte er aber komplett anders. Der Aufschlag des Wallersdorfers wurde sofort aggressiv returniert, auch wenn mal was daneben ging und die eigenen Aufschläge waren die Vorbereitung für einen sofortigen Angriffsball. Diese Tempo konnte der Straubinger aber anscheinend nicht drei Sätze durchhalten. Im vierten Satz returnierte er schon wieder passiver und wartete ab. Das Spiel kippte wieder in die Gegenrichtung und der Spieler der Gastgeber war nun im Angriff. Martin bemühte sich, haderte jedoch vor allem mit dem eigenen Aufschlag und war meist im Rückstand den er in den letzten beiden Sätzen auch nicht mehr aufholen konnte.

Nun lag es an Willi in seinem Spiel gegen Voit das Abschlussdoppel zu verhindern. Im ersten Satz sah es noch ganz gut aus, leider erwischte der Spieler der Gastgeber hier in der Verlängerung das bessere Ende. Willi konnte erst im dritten Satz wieder kontern, im vierten machte Voit jedoch den Sack zu und das Abschlussdoppel stand bevor.

Lukas und Nico mussten gegen Hollrotter/Neumann dran, auf dem Papier waren hier sogar die Straubinger favorisiert. Jedoch sah das im Spielverlauf überhaupt nicht danach aus. Die Gäste konnten dem starken Spiel nichts entgegensetzen, das was es zu Blocken gab wurde von Hollrotter sofort Abgeschossen und der erste Satz ging an Wallersdorf. Unerwartet verlief der zweite Satz besser für die Straubinger. Die Gastgeber trafen nicht mehr so viel und das Spiel beruhigte sich. Erst im dritten Satz, beim Stand von 7:2 für Straubing fingen sich die Gegner wieder und spielten von da an kompromisslosen Angriff. Die Straubinger schafften im dritten Satz nur noch einen Punkt und auch im vierten Satz, wo sie eigentlich besser standen gab es nichts mehr zu holen. Wallersdorf sicherte sich den letzten Punkt der zum Unentschieden noch fehlte und bei den Gästen war man sich unsicher ob man nun einen Punkt gewonnen oder einen Punkt verspielt hatte.

Nächste Woche muss man in Oberalteich zum Tabellenschlusslicht. Auf dem Papier ein deutlich leichteres Spiel als das letzte, trotzdem muss man sich in Acht nehmen und Punkten um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht vollends zu verlieren.

Spielbericht:

 TTC WallersdorfTTC Straubing1. Satz2. Satz3. Satz4. Satz5. SatzSätzeSpiele
D1-D2 Hollrotter, Josef
Neumann, Tobias
Kricke, Peter
Gold, Simon
11:9   11:7   15:17   12:10     3:1   1:0  
D2-D1 Kiermeier, Tobias
Grajczyk, Andreas
Przybilla, Lukas
Wiechert, Nico
3:11   10:12   11:5   7:11     1:3   0:1  
D3-D3 Pollinger, Christoph
Voit, Alexander
Wanninger, Martin
Lippe, Wilfried
8:11   7:11   6:11       0:3   0:1  
 
1-2 Hollrotter, Josef Przybilla, Lukas 11:8   11:9   13:15   9:11   11:6   3:2   1:0  
2-1 Neumann, Tobias Kricke, Peter 7:11   12:10   7:11   8:11     1:3   0:1  
3-4 Kiermeier, Tobias Gold, Simon 11:6   11:8   11:9       3:0   1:0  
4-3 Pollinger, Christoph Wiechert, Nico 9:11   15:13   11:13   9:11     1:3   0:1  
5-6 Grajczyk, Andreas Lippe, Wilfried 11:8   11:7   5:11   12:14   4:11   2:3   0:1  
6-5 Voit, Alexander Wanninger, Martin 11:8   5:11   14:12   7:11   7:11   2:3   0:1  
1-1 Hollrotter, Josef Kricke, Peter 11:5   10:12   12:10   9:11   11:9   3:2   1:0  
2-2 Neumann, Tobias Przybilla, Lukas 7:11   8:11   11:7   11:6   8:11   2:3   0:1  
3-3 Kiermeier, Tobias Wiechert, Nico 6:11   11:9   9:11   11:8   11:13   2:3   0:1  
4-4 Pollinger, Christoph Gold, Simon 6:11   11:8   11:13   11:6   11:9   3:2   1:0  
5-5 Grajczyk, Andreas Wanninger, Martin 11:6   6:11   6:11   11:9   11:8   3:2   1:0  
6-6 Voit, Alexander Lippe, Wilfried 13:11   11:5   8:11   11:5     3:1   1:0  
 
D1-D1 Hollrotter, Josef
Neumann, Tobias
Przybilla, Lukas
Wiechert, Nico
11:7   6:11   11:8   11:6     3:1   1:0  
  Bälle: 677:683   35:35 8:8
Kommentare  
0 #1 RE: Spätes Unentschieden in WallersdorfWilli 2015-11-08 15:51
danke, mortl für den bericht :-)
0 #2 RE: Spätes Unentschieden in WallersdorfWilli 2015-11-08 16:56
zitiere willi:
danke, mortl für den bericht :-)



lukas natürlich, sorry

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